Gründungsgeschichte:

 

Im Jahre 1755 erbaute Josef Maria Fugger von Wellenburg aus den Steinüberresten eines auf dem Berg gelegenen römischen Kastells und nachheriger Fugger-Burg eine Kirche zu Ehren der Hl. Thekla. Daran baute Mutter Alberta vom hl. Josel aus dem Karmel Aufkirchen ein Kloster, das sie am 26. Mai 1931 mit sieben Schwestern bezog. 

Seit dem 23. März 2026 leben die sieben Schwestern des Karmel Welden und die acht Schwestern des Karmel Himmelspforten in Würzburg gemeinsam unter einem Dach im Karmelitinnenkloster Himmelspforten.

 Zunächst bestehen beide Gemeinschaften noch rechtlich eigenständig weiter – wie ein „Kloster im Kloster“ –, mit dem Ziel, Schritt für Schritt zu einer einzigen Gemeinschaft zusammenzuwachsen.

Der Impuls zu dieser Lösung entstand bei der Priorinnentagung im März 2024. In einem intensiven Austausch suchten die Priorinnen damals nach Wegen, wie die einzelnen Mitgliedsklöster gut in die Zukunft gehen können. Für den Karmel Welden, dessen Schwestern altersbedingt schon länger an ihre Grenzen kamen und trotz jahrelanger Suche keine tragfähige Perspektive gefunden hatten, schien zunächst nur die Verteilung der damals neun Schwestern auf andere Klöster möglich.

Doch dann kam alles anders: Während einer Übung mit der Walt-Disney-Methode ereignete sich ein Kairos-Moment, in dem sich eine neue, unerwartete Möglichkeit auftat – die, die wir heute verwirklicht sehen.

Beide Gemeinschaften, Welden und Würzburg, erleben das neue Zusammenleben als große Bereicherung.

Kontakt:

 

Karmelitinnenkloster Welden

Mainaustr. 40

97082 Würzburg 

 

Tel.: 0931 / 41 73 858

E-Mail: [email protected]